Понедельник 24 Июль 2017
Суббота, 28 Сентябрь 2013 10:00

Rockmusik und die Perestroika

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Rockmusik und die Perestroika Foto: RIA Novosti

28. September 2013 WASSILIJ SCHUMOWFÜR RUSSLAND HEUTE

Rockmusik war in der Sowjetunion lange verboten, obwohl sie nahezu ausschließlich unpolitisch war. Erst mit den Perestroika-Reformen erfuhr die Musikrichtung die Aufmerksamkeit, die sie verdiente.

Die Frontfrau der Band "Bravo" Schanna Agusarowa. 

Wenn man auf die sowjetische Rockmusik zu Zeiten der Gorbatschowschen Perestroika zurückblickt, so ist ein verschwommenes Bild verschiedenster Lieder zu erkennen, die nicht wirklich politisch motiviert waren oder auf Protest abzielten.

 

Die Zeit der Perestroika, in der die Sowjetunion gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich umstrukturiert wurde, stellte für Untergrund-Rockmusiker eine ernsthafte Herausforderung dar, die nicht jeder von ihnen überlebte.

 

Die sowjetische Rockmusik erlebte also eine nicht immer einfache Zeit während der Perestroika. Für manche Historiker stellt sie neben der Lebensmittelknappheit, den geschlossenen Grenzen, den Menschenrechtsverletzungen, der Zensur und der allgemein geringen Freiheit einen der Hauptfaktoren für den Zerfall der Sowjetunion dar.

 

Doch bevor Michail Gorbatschow sein Amt als Staatsoberhaupt der Sowjetunion antrat, hatte die sowjetische Rockmusik schwierige Zeiten zu überstehen, zumal sie 1984 bereits negativ in das Blickfeld der Machthaber geraten war. In einer Rede von Generalsekretär Konstantin Tschernenko wurden manche Bands sogar beschuldigt, die sowjetische Gesellschaft in ideologischer sowie moralischer Hinsicht zu sabotieren. Zudem wurden von den ranghöchsten Politikern der Kommunistischen Partei (KP) sogenannte schwarze Listen von Bands erstellt, welche man an alle Kultur- und Jugendorganisationen im Land versandte. Landete ein Musiker auf einer solchen Liste, musste er mit allerlei Repressalien rechnen. Manch einem wurden die Proberäume genommen, andere in die Armee eingezogen.

 

Für das sowjetische System war es in den 1970er und 1980er Jahren typisch, Haftstrafen nicht aufgrund von Verstößen gegen die sowjetische Ideologie auszusprechen, da es in der Regel ein leichtes war, Verstöße gegen andere Gesetze nachzuweisen. Daher standen die Strafen häufig in Verbindung mit illegalen Geschäftstätigkeiten oder anderen Tatbeständen.

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Dieser Beitrag ist zuerst auf Russia Beyond The Headlines de.rbth.com erschienen.

 

Прочитано 2427 раз Последнее изменение Вторник, 27 Октябрь 2015 10:21
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